Bicycle day

75 Jahre LSD: Wohin führt die Reise?

Eine Jubiläumsveranstaltung zum 75. Jahrestag der LSD-Entdeckung

Der Kongress in Basel ist bereits ausverkauft – Wir laden euch am 19. 4. nach Berlin ein.
Wir werden den Kongress aus Basel nach Berlin live übertragen und erwarten dazu ca 300 Gäste. Es gibt ein Rahmen Programm mit Hofmann Lunch, Psychedelischer Kunst, Tanz und ihr könnt in den Pausen und am Abend ausführlich Netzwerken und neue Psychonauten kennen lernen !

Die Tickets kosten bis zum 30.3.  17,- €   und ab dem 1.4.  25,-€
Bitte bucht jetzt – das ist günstiger und hilft uns planen.
Du möchtest uns helfen den LSD Geburtstag in bester Qualität und Schönheit auf die Bühne zu bekommen ? Werde Sponsor und kaufe eine Support Ticket für 200,- € !

Referenten
Markus Berger (DE), Ethnobotaniker, Drogenforscher, Buchautor
Mathias Bröckers (DE), Bestsellerautor, Journalist
Hans Cousto (DE), Buchautor, drogenpolitischer Aktivist und Musikforscher
Rick Doblin (USA), Gründer und Präsident der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies (MAPS)
Simon Duttwyler (CH), Professor für Chemie, Enkel von Albert Hofmann
Günter Engel (DE), Chemiker bei Sandoz, Herausgeber der Festschrift Grenzgänge
Amanda Feilding (UK), Bewusstseinsforscherin, Gründerin und Leiterin der Beckley Foundation
Peter Gasser (CH), Psychiater, Psychotherapeut, Präsident der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie (SÄPT), Leiter von LSD-Studien in der Schweiz
Stanislav Grof (USA), Psychiater, Bewusstseinsforscher, Gründer der International Transpersonal Association (ITA), Preisträger 2007 der Dagmar und Vaclav Havel-Stiftung «Vize 97»
Andreas Hofmann (CH), Architekt, Sohn von Albert Hofmann
Matthias Liechti (CH), Arzt, Leiter von mehreren klinischen LSD Forschungen in Basel
Roger Liggenstorfer (CH), Leiter des Nachtschatten Verlags, Mitbegründer verschiedener drogenpolitischer Organisationen und Initiativen
Claudia Müller-Ebeling (DE), Kunsthistorikerin, Ethnologin, Autorin
Béatrice Nabholz (CH), Tierärztin, Tochter von Albert Hofmann
Vanja Palmers (CH), Zen Priester, Tierschutzaktivist, Förderer psychedelischer Forschung, Mitbegründer des Meditationszentrums Felsentor
Torsten Passie (DE), Wissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut. Mitglied des Lehrkörpers der Medizinischen Hochschule Hannover.
Christian Rätsch (DE), Ethnologe, Ethnopharmakologe, Autor des Standardwerks «Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen»
Catherine Ritter (CH), Ärztin, Mitarbeiterin BAG Sektion Öffentliche Gesundheit
Milan Scheidegger (CH), Arzt, Forschung mit Psychedelika
Juraj Styk (CH/CZE), Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, LSD-Therapie in den 60er und 90er Jahren
Franz X. Vollenweider (CH), Psychotherapeut und Bewusstseinsforscher, Gründer des Heffter Research Center Zürich, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
Lucius Werthmüller (CH), Bewusstseinsforscher, Biograph von Albert Hofmann, Präsident der Gaia Media Stiftung

 

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Bicycle Day – Albert Hofmann macht eine Fahrradtour

Am 19. April 1943 macht der Schweizer Chemiker Albert Hofmann (1906 – 2008) einen LSD-Selbstversuch in seinem Labor und macht sich mit dann dem Fahrrad auf den Weg nach Hause. 2018 haben wir einen runden Jahrestag und so feiern wir am 19.4. 2018 75 Jahre LSD mit dem Bicycle Day und am Freitag den 20.4. 2018 mit einer LSD 75 Geburtstagsparty.
Albert Hofmann testet 1943 LSD im Selbstversuch die kleinste für ihn denkbaren wirksamen Dosis: 250qg

Albert Hofmann: Protokoll des LSD-Selbstversuchs:
„16:20 Einnahme der Substanz
17:00 Beginnender Schwindel, Angstgefühl, Sehstörungen, Lähmungen, Lachreiz. Mit Velo nach Hause. Von 18 – ca. 20 Uhr schwerste Krise,
Die letzten Worte konnte ich nur mit grosser Mühe niederschreiben. […] die Veränderungen und Empfindungen waren von der gleichen Art [wie gestern], nur viel tiefgreifender. Ich konnte nur noch mit grösster Anstrengung verständlich sprechen, und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch informiert war, mich nach Hause zu begleiten. Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad […] nahm mein Zustand bedrohliche Formen an. Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen. Indessen sagte mir später meine Assistentin, wir seien sehr schnell gefahren. [Zu Hause angelangt] wurden Schwindel und Ohnmachtsgefühl zeitweise so stark, dass ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte und mich auf ein Sofa hinlegen musste. Meine Umgebung hatte sich nun in beängstigender Weise verwandelt. […] die vertrauten Gegenstände nahmen groteske, meist bedrohliche Formen an. Sie waren in dauernder Bewegung, wie belebt, wie von innerer Unruhe erfüllt. Die Nachbarsfrau […] war nicht mehr Frau R., sondern eine bösartige, heimtückische Hexe mit einer farbigen Fratze. etc. etc.“

Albert Hofmann: Protokoll des LSD-Selbstversuchs
Später beim Ausklang des Rausches:   „Jetzt begann ich allmählich, das unerhörte Farben- und Formenspiel zu geniessen, das hinter meinen geschlossenen Augen andauerte. Kaleidoskopartig sich verändernd drangen bunte phantastische Gebilde auf mich ein, in Kreisen und Spiralen sich öffnend und wieder schliessend, in Farbfontänen zersprühend, sich neu ordnend und kreuzend, in ständigem Fluss. Besonders merkwürdig war, wie alle akustischen Wahrnehmungen, etwa das Geräusch einer Türklinke oder eines vorbeifahrenden Autos, sich in optische Empfindungen verwandelten. Jeder Laut erzeugte ein in Form und Farbe entsprechendes, lebendig wechselndes Bild.“

 

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